Das PIKSL Labor Bielefeld schließt

Das PIKSL Labor bleibt geschlossen.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wieder sind viele Menschen krank. Wegen dem Corona-Virus. Deshalb hat die Regierung von Deutschland etwas beschlossen. Viele Geschäfte und Einrichtungen müssen schließen.

Auch Bethel hat wegen dem Virus etwas beschlossen. Leider muss das PIKSL Labor Bielefeld auch geschlossen bleiben. Damit wir alle sicher sind. Vor dem Corona-Virus.

Das PIKSL Labor Bielefeld bleibt von

Montag, 2. November 2020 bis

Montag 30. November 2020

geschlossen.

Wir wissen noch nicht, wann wir wieder öffnen können. Aber wir informieren Euch rechtzeitig. Sobald ihr wieder zu uns kommen könnt.

Bei Fragen ruft uns an 0521 144-4920

oder schreib uns eine E-Mail an piksl.bielefeld(a)bethel.de

Bleibt gesund

Euer PIKSL Team

Mein Arbeitstag

Herzlich willkommen!

Ich bin jetzt seit einem Jahr in der Cafeteria im Berufsbildungswerk Bethel tätig.

Am Anfang war es sehr schwierig mit der neuen Situation umzugehen und mich an die neue Arbeitsstelle zu gewöhnen. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich die Arbeit in der Spülküche und an der Essensausgabe auch mit nur einer Hand hinbekomme.

Im Laufe der Zeit bin ich flexibler geworden. Während meines Praktikums habe ich mir Zeit gelassen, um alles lernen zu können. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich mit nur einer Hand die Arbeit in der Spülküche gut schaffe.

Auch mit meinen Kolleg*innen kann ich gut zusammenarbeiten. Das schönste ist aber, dass ich ein Lob von meinem Chef bekommen habe, wie gut ich das alles hinbekomme.

Heute war ein sehr schöner Tag, mit allen zusammenarbeiten. Es ging alles ratzfatz. Ohne uns absprechen zu müssen, haben wir alle Aufgaben erledigt. Und wir hatten riesig Spaß bei der Arbeit. Obwohl wir nur zu dritt waren, konnten wir alles schaffen, weil wir gut zusammengehalten haben.

Besteck einwickeln

Besteck in Servierten einrollen.

Jeden Morgen, nach meinem Frühstück hole ich mir den Rollwagen aus dem Ausgabebereich. Auf dem Rollwagen liegt ein Besteckkasten mit Messern, Gabeln und Löffeln. Ich suche mir einen bequemen Platz und fange an jeweils einen Bestecksatz in eine Servierte einzurollen und beiseite zu legen. Dann liegen sie für die Essensausgabe griffbereit, um sie auf die Tabletts zu verteilen, wenn die Besucher*innen zum Essen kommen.

Anschließend schaute ich heute auf den Essensplan. Dort stand, dass Erdbeerquark geplant war. Hierzu brauchen wir haufenweise Schälchen, einige Tabletts, einen großen Löffel und einen Teewagen. Den Teewagen hole ich mir aus der Küche der Azubis. Es ist wichtig, dass er vorbereitet ist, bevor der Essenswagen kommt.

Schälchenstapel.

Aus einem Schrank hole ich Nachtischschälchen und verteile sie auf die Tabletts, die ich dann auf dem Teewagen lagere.

Manchmal wird es aber zu viel Arbeit, wenn auch noch Salat geplant ist. Dann bekomme ich Unterstützung von meinen Kolleg*innen.

Heute hat ein Kollege den Nachtisch vorbereitet.

Der Essenswagen kommt

Heute kam unser Essenswagen pünktlich um elf Uhr. Das war erstaunlich, denn manchmal ist er erst um viertel nach da. Dann kommen wir ins tüddeln. Denn der Nachtisch muss ja noch vorbereitet werden. Um zwölf Uhr kommen schließlich die ersten Gäste. Dann muss ja alles fertig sein.

Aber heute hatten wir ausreichend Zeit.

Unser Chef hilft uns dabei die Behältnisse mit dem Essen in die Wärmewagen an der Essensausgabe zu sortieren.

Hauptsache, die richtige Temperatur ist eingestellt.

Die Wärmewagen hatten meine Kolleg*innen bereits um 10 Uhr vorbereitet. In jedes Fach kommt etwas Wasser und muss vorgeheizt werden, damit das Essen auch warm bleibt.

Arbeit in der Spülküche

Mein Chef hat mich heute mit einem Kollegen in die Spülküche geschickt. Gemeinsam haben wir die Rollwagen mit dem dreckigen Geschirr in die Küche geschoben. Vor dem Spülen mussten wir noch die Essensreste in den Müll werfen.

Besteck in Körbe einräumen, vorspülen und ab in die Maschine.

Mein Kollege legte dann das Geschirr in die Spülkörbe und wusch es vor.

Deckel schließen und Knopf drücken.

Die vollen Körbe hat er dann unter die Spülmaschine geschoben, den großen Deckel geschlossen und die Maschine gestartet.

Das Licht leuchtet Grün: Die Maschine ist fertig.

Sobald das Licht grün leuchtete, konnte ich den Deckel heben und den Korb mit dem sauberen Geschirr herausziehen. Meistens ist das Geschirr dann noch sehr heiß und auch heute musste ich etwas warten.

Die letzten Wassertropfen abwischen.

Sobald es etwas kühler war, konnte ich es rausholen, abtrocknen und zurück in den Schrank räumen.

Die Arbeit klappte heute reibungslos und wir konnten sogar ein bisschen Unsinn machen. SPASS!

Essensausgabe

Manchmal bin ich auch bei der Essensausgabe eingesetzt. Das macht mir besonders viel Spaß. Letzte Woche habe ich Tabletts ausgeteilt. Ich bereite für jeden Gast ein Tablett vor. Auf dieses lege ich dann ein Besteckset und eine Portion Nachtisch oder Salat. Manchmal auch alles gleichzeitig. Denn manchmal ist der Ansturm groß. Dann müssen wir etwas schneller sein.

Die Tabletts müssen vorbereitet werden.

Für jeden Gast füllt mein Kollege das gewünschte Essen auf einen Teller und reicht mir diesen anschließend an. Ich stelle ihn dann auf das vorbereitete Tablett und reiche es dem Gast mit den Worten “Guten Appetit” über den Thresen.

Mein Chef ist super. Er unterstützt uns sehr. Manchmal, besonders wenns brennt, hilft er uns auch in der Spülküche und nachmittags ist er beim Abbauen stets zur Stelle. Auf ihn ist immer verlass. Ein sehr toller Chef.

Einmal in der Woche, am Freitag gibt es in der Cafeteria Brunch. Dann denkt sich unser Chef immer etwas besonderes aus und kocht es. Letztens gab es Tzatziki. Unser zweiter Chef hat ihn unterstützt. Ich weiß schon gar nicht mehr, was es dazu gab. Ich glaube, Kartoffeln. Aber egal, es war lecker.

Also, es war eine gute Entscheidung, die Stelle im Berufsbildungswerk anzunehmen. Auch wenn es manchmal schwere Situationen gibt, gefällt mir die Arbeit sehr gut. Oft geht die Arbeit gut von der Hand und wir können mit dem Chef viel Lachen. Hier bleibe ich.

Frau Sadra plaudert 11. Mai 2020

Frau Sadra plaudert 11. Mai 2020

Endlich wieder arbeiten.
Die erste Woche ist vorbei.

Aber Montag war das wirklich spookie,
weil alles anders gestanden hat.

Und es gibt besondere Regeln.
An die müssen wir uns halten.
Das ist sehr ungewohnt.
Wir müssen Abstand halten.
Wir müssen uns an die Pfeile auf dem Boden halten.
In der Spülküche gibt es aber keine Pfeile.
Da müssen wir selbst auf Abstand achten.

Diese Woche waren nicht so viele Menschen in der Cafeteria.
Morgens gibt es immer Brötchen.
Diesmal müssen wir die Brötchen ausgeben.
Eine Selbstbedienung ist nicht möglich.

Diese Woche habe ich das auch gemacht.
Da musste ich sogar Geld annehmen.
Aber ich brauchte dann immer Hilfe
Denn ich habe es nicht so mit Zahlen und Rechnen.

Freitags gibt es immer einen Brunch.
Unser Chef überlegt sich dann immer etwas.
Und kocht etwas Warmes.
Heute gab es Rührei.

Mittags gibt es immer warmes Essen.

In dieser Woche hat mein Chef gekocht.
Das war etwas Besonderes.
Sonst wird das Essen geliefert.

Es war noch etwas komisch für mich.
Ich hoffe das wird in der nächsten Woche besser.
Ich möchte auch wieder die Essensausgabe machen.
Darauf freue ich mich schon.

Und in der nächsten Woche kommen auch die Azubis wieder.
Ich freue mich sehr!

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https://www.youtube.com/channel/UCf2zAguhOE30R9dTwnYtY0w

https://www.piksl.net

Kämpfernatur

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich wohne seit 2001 in Bielefeld und bin durch Höhen und Tiefen gegangen.

Es ist interessant wie einige von Euch so sind, weil ich das Beste aus der Situation machen muss!

Einige schimpfen das ich Euch in Ruhe lassen soll und einige sind freundlich und zaubern mir ein lächeln aufs Gesicht. Es ist Gewöhnungssache wie man damit umgeht, weil ich Menschlich bin!

Im Moment bin ich stabil und es ist mir egal was ihr sagt, weil ich auf mein Bauchgefühl höre. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt, das muss ich mir nicht geben!

Keiner ist perfekt und ist mit dem Goldenen Löffel geboren, die Leute tun mir leid. Ich bin froh über jeden Kontakt den ich mir selber erarbeitet habe!

In diesem Sinne

Nina H.

Frühstück bei Piksls

Heute war wieder das berühmte Samstagfrühstück im Piksl-Labor. Etwa 14 Menschen teilten sich Brötchen, Nutella, Käse, Cashewkernmus, Marmalade, Wurst und Eier und natürlich Kaffee. Unterschiede mit Blick auf Hautfarbe, Religion, Herkunft, Geschlecht und Haarfarbe wurden nicht gemacht. Jede und Jeder durfte mitessen, trinken und diskutieren.

5 Monate BBW

Ich habe die Tage bereits auf dem Sofa überlegt, wie ich den Text anfangen kann. Und habe will herumgesponnen. Über den fliegenden Wechsel meiner Stelle und die große Umstellung von Emmaus zum BBW.

Damals war es eine ganz andere Arbeit, als ich jetzt mache. Es ist für mich eine besondere Herausforderung in der Spülküche und der Essensausgabe zu arbeiten. Mein Chef traut uns das aber zu. Das ist etwas Besonderes.

Neue Menschen und viel Spaß

Seit etwa zwei Wochen ist eine sehr nette Kollegin in der Spülküche. Ich komme sehr gut mit ihr zurecht. Sie geht nicht mehr zur Schule. Vorher war sie zuhause und war Hausfrau. Jetzt macht sie bei uns einen 1-Euro-Job und möchte sehr gerne bei uns einige Stunden arbeiten.

Zuerst mussten wir uns noch beschnuppern. Inzwischen sind wir aber ein gut eingespieltes Team. Jeder weiß, was zu tun ist. Und wir haben viel Spaß auf der Arbeit.

Noch muss sie auf Bestätigung warten, aber unser Chef sagt, dass es gut aussieht und sie bei uns anfangen kann.

Viel zu tun

In den fünf Monaten hat sich mein Leben komplett umgestellt. Die vielen neuen Menschen, mit denen ich zu tun habe: Kollegen, Azubis und Praktikanten.

Wir schieben die leeren Wagen vom Vortag, dreilagig gestapelt nach draußen und holen die gefüllten Wagen mit dem heutigen Essen herein. Dann geht es zur Essensausgabe.

Besonders aufregend ist aber die Arbeit in der Spülküche.

Wir bereiten immer drei Geschirrkörbe vor. Einer von uns bringt das dreckige Geschirr auf einem von drei Rollwagen herein. Dann sortieren wir das Geschirr und Besteck in die Körbe. Mit einer Brause spülen wir das Geschirr zuerst einmal ab.

Danach geht es in die Spülmaschine. Dazu muss ich einen Deckel hochziehen und den Korb unter den Deckel schieben. Der wird dann geschlossen und mit einer Taste kann ich die Maschine starten.

Dann, wenn das grüne Licht leuchtet, ist die Maschine fertig und ich kann den Deckel wieder hochschieben.

Der Korb wird zum Kühlen und Nachtrocknen zur Seite geschoben. Wir haben schonmal versucht, das Geschirr gleich abzutrocknen, aber es war noch viel zu heiß.

Heute war ganz viel zu tun.

Dann ging das:

Deckel rauf

Korb zur Seite

neuen Korb heran

Deckel runter

Zacki Zacki lief das ab.

Ihr hättet mich heute sehen sollen. Da gab es immer etwas zu tun.

Ich freue mich, dass ich noch so viel Spaß habe, trotz der großen Umstellungen und der Arbeit.

Eure PIKSL Queen

Emma hat sich entschieden

Seit 15. November ist es nun offiziell. Am vergangenen Donnerstag hatte ich das Abschlussgespräch zu meinem Praktikum. Ich habe die Stelle im BBW angenommen. Und ich bin glücklich mit der Stelle.

Jahrelang war ich mit meiner Stelle im Altenheim zufrieden. Dennoch war ich neugierig, was es sonst noch gibt. Ich wollte Neues ausprobieren. Die Arbeit in der Kantine vom Berufsbildungswerk war für mich spannend und ich war neugierig, ob ich flexibel genug für die neue Arbeit und die neuen Kolleg*innen bin. Das Praktikum war eine aufregende Zeit.

Heute war ein solch’ aufregender Tag. Einige Azubis mussten kochen und andere waren am lernen. Deshalb konnten sie uns in der Spülküche nicht helfen. Darum waren wir nur zu dritt und die Arbeit war viel. So viel Geschirr. Ihr ahnt es nicht. So viel Geschirr.

Doch Rettung nahte. Der Chef stand uns zur Seite. Er sah das viele schmutzige Geschirr und fragte, ob er uns helfen könne. Im Chor antworteten wir: Ja, bitte!

Also packte unser Chef mit an. So konnten wir bis Feierabend alls wegspülen.

Bis bald,

Eure Emma.

(Fortsetzung folgt)

Emma macht Praktikum im BBW

Ich bin eine selbstständige Frau, die ihren alten Beruf hinter sich lässt und sich neuen Herausforderungen in einer neuen Aufgabe stellt.

Es war schon immer mein Wunsch mit älteren Menschen zu arbeiten und für 29 Jahre hat sich dies erfüllt. In dieser Zeit habe ich sehr viel gemacht. Am Anfang war ich Stationshilfe, ein Mädchen für Alles. Ich habe Bewohner*innen zum Arzt gebracht und wieder abgeholt, sie zur Arbeit begleitet und ihnen in der Mittagszeit das Essen gereicht. Wenn wenig zu tun war, konnte ich mich mit den älteren Damen und Herren unterhalten und mir ihre Sorgen und Probleme angehört. Ich habe in der Küche geholfen, Schränke und Regale aufgefüllt und immer gemeinsam mit meinen Kolleg*innen gefrühstückt.

Für 19 Jahre war das meine Welt. Es waren schöne, wenn auch schwere Zeiten.

Diese wurden jäh unterbrochen, als ich berichtet bekam, dass ich den Arbeitsplatz wechseln müsste. Und von heute auf morgen musste ich mich für Werkstatt oder Hauswirtschaft entscheiden. Also wechselte ich in den Hauswirtschaftbereich und bekam einen neuen Chef und neue Kolleg*innen. Das war ein riesen Brocken. Zum Glück waren viele Aufgaben ähnlich, wie auf der Station. Die wenigen neuen Aufgaben konnte ich gut erlernen.

In der Küche hatten wir damals auch Helfer*innen, die bei uns ihre Sozialstunden abarbeiten sollten. Meine Aufgabe bestand darin, zu notieren, ob sie pünktlich zur Arbeit erschienen und wie lange sie gearbeitet hatten. Ich fand diese Arbeit sehr spannend, weil ich damit viel Verantwortung hatte. Es war schön zu wissen, dass sich die anderen auf mich verlassen konnten.

Für zehn Jahre war es mein Job Kaffee für alle im Küchenbereich zu kochen, den Aufenthaltsraum ordentlich zu halten, Lieferungen ausräumen und verteilen und für Beerdigungen, Beiratssitzungen und Dienstbesprechungen den Teewagen vorzubereiten.

Mittwochs hatten die Bewohner*innen immer die Möglichkeit am Nachmittag gemeinsam Kaffee und Kuchen – und Eis manchmal auch (die habe es sich dann gut gehen lassen) in der Cafeteria zu sich zu nehmen. Doch musste ich die Wagen mit den Kuchen aus der Küche im Keller eine Etage nach oben zu bringen und die Leckereien auf Bleche zu verteilen.

Nun habe ich in diesem Jahr erfahren, dass abermals neue Herausforderungen vor mir stehen: Ich wechsel erneut den Arbeitsplatz.

Aber zuerst steht ein Praktikum in der Cafeteria im Berufsbildungswerk an.

Zwei Tätigkeiten habe ich bereits kennen gelernt. Die Arbeit in der Spülküche und – ganz neu für mich: die Essensausgabe. Das ist sehr toll, weil es neu für mich ist und mein Chef mir diese Aufgabe auch zutraut. Ich lerne dabei viele neue Menschen kennen. Manche sind sehr geduldig, weil sie wissen, dass ich noch im Praktikum bin.

Das fertige Essen wird uns in einem Wagen gebracht. Es ist dann unsere Aufgabe, die Behälter mit dem Essen vom Wagen in die Wärmetheke zu legen. Es gibt immer zwei Menüs. Gestern gab es Pizza. Jedoch durfte meine Kollegin diese ausgeben. Da habe ich schon zu ihr gesagt, dass viel mehr zu ihr gehen werden, als zu mir. Und so war es auch: Von der Pizza ging ganz viel weg. Die war sehr beliebt.

Der Wechsel ist sehr anstrengend, denn es dauert lange, die neue Stelle kennen zu lernen. Die Kolleg*innen, Auszubildenden und den Chef. Aber ich hoffe, dass alles gut wird und ich mich in der neuen Stelle gut zurechtfinde.

Eure Emma