PIKSL macht das Internet barrierefrei

Arbeitsplatz bei PIKSL zum Testen von Internetseiten. Das Bild zeigt zwei Monitore mit Internetseiten, ein Smartphone und handbeschriebene Zettel.

Jeder möchte gerne das Internet nutzen. Weil es hier viele spannende Sachen zu erleben gibt. Zum Beispiel Videos auf YouTube, wichtige Informationen auf Nachrichtenseiten oder Katzenbilder.

Doch nicht alle Menschen können diese Seiten auch erleben. Weil sie zum Beispiel blind sind. Oder sie nicht richtig hören können. Deshalb müssen Internetseiten in einer besonderen Art programmiert sein. Das bedeutet: auf der Internetseite sind besondere Informationen. Die erkennt der Computer. Dann weiß er zum Beispiel: Dort ist eine Überschrift. Dort ist ein Text.

Die Europäische Union hat beschlossen, dass alle Internetseiten von Behörden barrierefrei sein müssen. Zum Beispiel die Internetseite der Stadt Bielefeld. Oder die Seite vom Bundestag. Deutschland sieht das auch so. Deshalb gibt es nun eine Verordnung. Die heißt: „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“. Manchmal nennt man sie auch kurz: „Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung“. Abgekürzt ist das: BITV.

Das PIKSL Labor Bielefeld hat einen Qualifikations-Test bestanden. Wir sind nun eine Prüfstelle. Jetzt können wir Internetseiten überprüfen. Ob sie barrierefrei sind.

Dann schauen wir uns die Internetseite an. Wir untersuchen zum Beispiel: hat jedes Video auch einen Untertitel? Taube Menschen möchten auch Videos ansehen. Aber sie können die Sprache nicht hören. Dafür gibt es Untertitel. Sie zeigen den Text, der gesprochen wird.

PIKSL möchte, dass alle Internetseiten barrierefrei sind. Deshalb testen wir Internetseiten.

Jetzt haben wir im PIKSL Labor Bielefeld unsere erste Überprüfung abgeschlossen. Zusammen mit einer anderen Prüfstelle. Wir haben die Internetseite von einem Computer-Unternehmen untersucht.

Das PIKSL Labor Bielefeld beantwortet gerne Ihre Fragen zum BITV-Test und nimmt Aufträge zum Testen von Internetseiten entgegen.

Kontakt

PIKSL Labor Bielefeld

Stiftung Bethel | Bethel.regional
Gadderbaumer Straße 39
33602 Bielefeld

Telefon: 0521 144-49 08
E-Mail: piksl [dot] bielefeld [at] bethel [dot] de
Web: https://piksl.net/standorte/bielefeld/

Mein Alltag in Zeiten von der Coronapandemie

Zurzeit herrscht ein Ausnahmezustand. Das hat wohl mittlerweile jeder mitbekommen. Auch bei mir zuhause.

Hier möchte ich einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben

Als die Meldung kam, dass ich zurzeit nicht arbeiten darf, fand ich das etwas doof, aber hatte mich auch auf bisschen ”Urlaub” gefreut. In der ersten Zeit habe ich immer ausgeschlafen und bin entspannt mit frühstücken in den Tag gestartet. Tagsüber habe ich das Nichtstun genossen.

Nach 2 Wochen wurde das Nichtstun langweilig und es fehlte die Tagesstruktur. So habe ich beschlossen, jeden  Tag in der Woche um 7:30 Uhr aufzustehen, um ein bisschen die Struktur wiederherzustellen.

Um 8 Uhr bin ich immer zu einer Nachbarin gegangen um ihren Hund in den Garten zu lassen, da weder Hund noch Frauchen Treppen steigen konnte und ihr Mann arbeiten war. Dort war ich zum Teil bis 2 Stunden und habe mich mit ihr unterhalten und Kaffee getrunken.

Anschließend bin ich wieder nach hause und habe etwas im Haushalt gemacht. Zum Beispiel haben wir im Garten ein großes Loch gegraben für ein InGround-Trampolin, also ein Trampolin, was in den Boden eingelassen wird. Damit waren wir 4 Tage beschäftigt. Während die Familie, bei der ich wohne, arbeiten und die Kinder in der Kita bzw. Schule (Notbetreuung, da meine Gasteltern im Pflegebereich arbeiten) waren, habe ich alleine weiter gearbeitet. Es war sehr anstrengend, tat aber auch gut, etwas geleistet zu haben.

An anderen Tagen habe ich mein Zimmer und meine Schränke komplett aufgeräumt und aussortiert oder die Fenster geputzt. Jetzt seitdem das Wetter so super ist, war ich viel im Garten und habe die Sonne genossen oder war Fahrrad fahren.

Es wird langsam schwierig, Tätigkeiten zu finden, die man noch machen kann. Freunde treffen oder in den Tierpark gehen, fallen ja leider aus. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, dass sich alles wieder normalisiert und man wieder arbeiten gehen darf oder sich mit Freunden treffen kann.

Bleibt gesund und bleibt zuhause!

#stayhome

MH

Hilfe! Das PIKSL Labor ist dicht…

Jetzt hat sich viel verändert. In Bielefeld und in Bethel. Wegen dem Corona-virus. Veranstaltungen wurden abgesagt. Viele Einrichtungen haben nun geschlossen. In der Neuen Schmiede ist nichts mehr los. Auch PIKSL ist betroffen. In Bielefeld. In Düsseldorf. Und in anderen Orten. Überall sind die PIKSL Labore geschlossen.

Es gibt Informationen über den Coronavirus. In Leichter Sprache. Die hat die Regierung geschrieben. Ihr findet sie im Internet. Klickt hier hin. Dann kommt ihr zu den Informationen.

Unser Telefon im PIKSL Büro.

Die letzten Tage klingelte das Telefon im PIKSL Büro Sturm. Immer wieder waren Menschen dran. Sie wollten wissen, ob das PIKSL Labor offen sei. Oder ob es geschlossen ist.

Denn sie hatten im Internet unsere Öffnungszeiten gelesen. Da stand, das Labor sei geöffnet. Leider gibt es dort keine Möglichkeit etwas zu schreiben. Zum Beispiel: Das PIKSL Labor ist bis zum 30. April geschlossen. Wegen dem Corona-virus.

Leider mussten wir den Anrufern immer sagen: das PIKSL Labor ist geschlossen. Bis zum 30. April. Das ist eine Vorsichts-maßnahme.

Das PIKSL Labor ohne Besucher.

Am Montag rief ein PIKSL Besucher an. Er kommt sonst fast jeden Tag. Er vermisst das PIKSL Labor. Und uns Mitarbeiter*innen. Und jetzt weiß er gar nicht, was er machen soll. Zum Glück hat er zuhause Internet. Aber viel lieber möchte er ins PIKSL Labor kommen. Er bat uns um einen Gefallen. Wir sollen ihm sagen, wenn wir wieder öffnen.

Im PIKSL Büro geht es aber inzwischen weiter. Aber vielleicht verändert sich auch etwas. Wenn in Wohn-häusern von Bethel viele Mitarbeiter*innen krank werden. Dann helfen wir dort. Wir sind ganz gespannt.

Passt auf euch auf! Und Hände waschen nicht vergessen.

Euer PIKSL Team.

PIKSL auf dem Kirchentag

In diesem Jahr findet der Kirchentag in Dortmund statt. Von Mittwoch, 19. Juni bis Sonntag 23. Juni ist die gesamte Stadt mit Veranstaltungen erfüllt: Vorträge, Mit-mach-Aktionen und Informationsstände.

Auch das PIKSL Labor ist vertreten. In Zelt 10a neben den Westfalenhallen findet man unseren Stand. Aus Düsseldorf, Bielefeld und Dortmund kommen Mitarbeiter*innen, um über das PIKSL Labor, seine Arbeit und Digitale Teilhabe zu informieren.

Geplant haben wir 3D Brillen zu zeigen, Besucher*innen etwas über Datenschutz zu erzählen und unsere Arbeit im PIKSL Labor vorzustellen. Wir freuen uns auf die vielen Besucher*innen und anregenden Gespräche auf dem Kirchentag.

Informationen erhaltet ihr auf www.kirchentag.de.

Euer PIKSL Team

Petra @ PIKSL in Emmaus

Am Montag war ich mit Jan in der TGA Emmaus. Wir haben wieder einen PIKSL mobil Workshop gemacht. Es waren wieder viele Interessierte Senior*innen dabei.

Bereits vor unserem Termin sprach mich eine Mitarbeiterin der TGA Emmaus an. WIr sprachen darüber, was die Teilnehmer*innen gerne machen möchten. Zum Beispiel, dass wir Kopfhörer und ein Malprogramm mitbringen sollen. So konnten Jan und ich uns gut auf den Termin vorbereiten.

Eine Teilnehmerin berichtete mir dann am Montag, dass sie gerne malt. Sie war dabei sehr aufgeregt. Später zeigte sie mir sogar ihren Arbeitsplatz im Atelier in Emmaus, das sie sich mit einer Künstlerin teilt.
Ich zeigte ihr, wie man auch mit dem Tablet malen kann. Darüber freute sie sich sehr. Als sie sich einmal beim Malen vertan hat, zeigte ich ihr, wie man das Radierwerkzeug benutzen kann. Sie hörte mir dabei aufmerksam zu.

Ich war am Montag sehr aufgeregt. Ich hoffte, dass alles klappt und ich die Senior*innen gut unterstützen kann. Aber auch. weil zwei Mitarbeiter vom Dankort einen Artikel im Ring über PIKSL mobil schreiben wollen . Der Reporter hat mich neugierig über meine Arbeit bei PIKSL befragt. Ich konnte ihm von den vielen Workshops erzählen, die wir bei PIKSL bereits in Antik oder Emmaus gemacht haben und darüber, dass ich das PIKSL Labor gerne unterstütze.

Eure Petra S.

Der erste Tag meiner letzten Woche

Heute ist Montag, der 13.05. und es ist meine dritte Woche als PIKSL Praktikant. Ich habe sehr viel Spaß an meiner Arbeit und kann mich ein bisschen ausleben. Auch wegen dem Flyer. Der liegt noch unvollendet vor mir, denn er ist immer noch ausbaufähig bzw. es müssen ein paar Details geändert werden. Aber der Tag hat gerade erst begonnen, weswegen ich nur wenig schreiben kann.

Liebe Grüße,
Jaron

Diese Woche im Blick

Diesen Montag habe ich nicht mit Updates begonnen, denn ich war im Büro. Dort habe ich dann meine Mails gecheckt und ein wenig im Intranet (!) gesurft. Dort gibt es viele interessante Berichte über die Arbeit in Bethel. Einiges davon findet man ja auch im RING. Dann bekam ich die Aufgabe, bei ARD nachzufragen, ob das Runterladen und Speichern von Videos oder Musik legal ist. Die Antwort war eher ambivalent.

Am Dienstag hatte ich wieder PIKSL-Dienst. Es kamen wieder Besucher, die fast immer kommen, sodass sie gut alleine zurechtkamen. Allerdings hatte unser Praktikant heute seinen ersten Tag, wo ich ihm einiges erklären musste (z.B. wie kommt man ins Internet). Später kam dann Albrecht und begleitete ihn weiter an diesem Tag.

Am Mittwoch war der 1. Mai. Das ist ja bekanntlich ein Feiertag. Da konnte ich zu Hause ausschlafen.

PIKSL Labor Bielefeld Tagebuch 02.05.2019

JUHU!

Seit heute ist es endlich soweit. Ich habe auf dem Mitarbeiterlaptop nun Zugang zum Internet und nicht “nur” zum Intranet. Jetzt kann ich tatsächlich meine Dokumentation führen. Nun muss ich mich nur noch daran gewöhnen das auch täglich zu machen. 😉

Habt einen mit Wundern vollen Tag!

Letzte Woche im Blick

Die Woche begann wie gewohnt mit Updates am Montag. Ich habe bei der Gelegenheit unsere beiden Schülerpraktikanten angeleitet. Zuerst zeigte ich ihnen, wie man den PC-Wächter ausschaltet, dann habe ich die Updates gestartet (u.a. Microsoft Update), und am Schluss habe ich den PC-Wächter wieder eingeschaltet. Die gleiche Prozedur führten die Praktikanten dann bei jedem PC durch. Gegen 16.30 Uhr waren dann die PC’s fertig, und wir führten die Updates an einigen Mac’s durch.

Am Dienstag war der Alltag eingekehrt: Die Besucher strömten wieder ins Labor, belegten die Computer und wollten gelegentlich Hilfe haben. Mir begegnete immer wieder die Frage: ‘Wie funktioniert das jetzt mit dem Internet?’ Oder: ‘Das ist aber blöd, dass man nach einer Stunde getrennt wird’. Ein Besucher hat mich ab zirka 17 Uhr in Beschlag genommen, wo ich ihn dann bei der Benutzung von sozialen Netzwerken unterstützte.

Am Mittwoch bekam ich gleich beim Reingehen die Nachricht, dass das WLAN-Netz BI-free heute nicht funktioniert. Der Netzbetreiber BITel hatte einen großflächigen Ausfall, von dem auch das PIKSL-Labor betroffen war. Da haben wir dann für jeden Rechner, der belegt war, einen Tages-Voucher ausgestellt.  Kurz vor 17 Uhr funktionierte das Netz BI-free dann wieder. Zuvor verabschiedeten wir noch unsere Schülerpraktikanten; es war ihr letzter Praktikumstag.