PIKSL im Advent

Für den Advent hat sich PIKSL was Besonderes ausgedacht. Weil wir uns alle nicht sehen können. Und das PIKSL Labor geschlossen bleibt. Wegen dem Corona-Virus.

Jeden Tag bis Weihnachten, findet ihr auf advent.piksl.net ein neues Video.

Viel Spaß beim Anschauen.

Bleibt gesund und frohe Festtage

Euer PIKSL Team

Das PIKSL Labor Bielefeld schließt

Das PIKSL Labor bleibt geschlossen.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wieder sind viele Menschen krank. Wegen dem Corona-Virus. Deshalb hat die Regierung von Deutschland etwas beschlossen. Viele Geschäfte und Einrichtungen müssen schließen.

Auch Bethel hat wegen dem Virus etwas beschlossen. Leider muss das PIKSL Labor Bielefeld auch geschlossen bleiben. Damit wir alle sicher sind. Vor dem Corona-Virus.

Das PIKSL Labor Bielefeld bleibt von

Montag, 2. November 2020 bis

Montag 30. November 2020

geschlossen.

Wir wissen noch nicht, wann wir wieder öffnen können. Aber wir informieren Euch rechtzeitig. Sobald ihr wieder zu uns kommen könnt.

Bei Fragen ruft uns an 0521 144-4920

oder schreib uns eine E-Mail an piksl.bielefeld(a)bethel.de

Bleibt gesund

Euer PIKSL Team

Erster Tag im PIKSL Labor

Ich bin Paul Lukas Tölke,19 Jahr alt und habe vor kurzem mein Informatik-Fachabitur absolviert. Gerne möchte ich später weiter in diesem Bereich arbeiten. Mein Wunsch ist, eine entsprechende Ausbildung zu machen. Dazu habe ich mich auf dem „Tag der Ausbildung“ in Bethel informiert und bin dadurch auf des Betheljahr gestoßen. Dies empfand ich als eine persönlich und gesellschaftlich gewinnbringende Tätigkeit bis zum Beginn meiner Ausbildung. Seit dem 01.09.2020 mache ich mein Betheljahr im PIKSL Labor Bielefeld. Aber was mache ich hier eigentlich?

Das PIKSL Labor ist ein Offener Treff zur Digitalen Teilhabe. Hier können Menschen aus dem Stadtteil Bethel Computer und Internet kostenfrei benutzen und erhalten Unterstützung bei Problemen oder Fragen. An meinem ersten Tag im PIKSL Labor Bielefeld, kamen nach dem Aufschließen des Labors und Hochfahren der Rechner schon die ersten Besucher*innen ins Labor. Ich stellte fest, dass die meisten Besucher*innen selbständig an den PCs arbeiten und kaum noch Unterstützung benötigen. Dennoch kam es an den Windowsrechnern zu Problemen beim Drucken, bei denen der Mitarbeiter, welcher mich einarbeitete, helfen musste. Als ein weiterer Besucher hereinkam und über sein Smartphone drucken wollte, war besagter Mitarbeiter bereits wieder mit anderen Fragen beschäftigt Somit musste ich ran und ich dachte mir: „vielleicht kannst Du ja solange versuchen das Dokument zu drucken, bis der Mitarbeiter fertig ist und das übernehmen kann“. Doch als ich dem Besucher vorschlug den „Drucken“-Knopf zu drücken, funktionierte dies einfach so, ohne irgendetwas Anderes machen zu müssen. Das war ein gutes Gefühl, Etwas auf Anhieb hinzubekommen.

PIKSL macht das Internet barrierefrei

Arbeitsplatz bei PIKSL zum Testen von Internetseiten. Das Bild zeigt zwei Monitore mit Internetseiten, ein Smartphone und handbeschriebene Zettel.

Jeder möchte gerne das Internet nutzen. Weil es hier viele spannende Sachen zu erleben gibt. Zum Beispiel Videos auf YouTube, wichtige Informationen auf Nachrichtenseiten oder Katzenbilder.

Doch nicht alle Menschen können diese Seiten auch erleben. Weil sie zum Beispiel blind sind. Oder sie nicht richtig hören können. Deshalb müssen Internetseiten in einer besonderen Art programmiert sein. Das bedeutet: auf der Internetseite sind besondere Informationen. Die erkennt der Computer. Dann weiß er zum Beispiel: Dort ist eine Überschrift. Dort ist ein Text.

Die Europäische Union hat beschlossen, dass alle Internetseiten von Behörden barrierefrei sein müssen. Zum Beispiel die Internetseite der Stadt Bielefeld. Oder die Seite vom Bundestag. Deutschland sieht das auch so. Deshalb gibt es nun eine Verordnung. Die heißt: „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“. Manchmal nennt man sie auch kurz: „Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung“. Abgekürzt ist das: BITV.

Das PIKSL Labor Bielefeld hat einen Qualifikations-Test bestanden. Wir sind nun eine Prüfstelle. Jetzt können wir Internetseiten überprüfen. Ob sie barrierefrei sind.

Dann schauen wir uns die Internetseite an. Wir untersuchen zum Beispiel: hat jedes Video auch einen Untertitel? Taube Menschen möchten auch Videos ansehen. Aber sie können die Sprache nicht hören. Dafür gibt es Untertitel. Sie zeigen den Text, der gesprochen wird.

PIKSL möchte, dass alle Internetseiten barrierefrei sind. Deshalb testen wir Internetseiten.

Jetzt haben wir im PIKSL Labor Bielefeld unsere erste Überprüfung abgeschlossen. Zusammen mit einer anderen Prüfstelle. Wir haben die Internetseite von einem Computer-Unternehmen untersucht.

Das PIKSL Labor Bielefeld beantwortet gerne Ihre Fragen zum BITV-Test und nimmt Aufträge zum Testen von Internetseiten entgegen.

Kontakt

PIKSL Labor Bielefeld

Stiftung Bethel | Bethel.regional
Gadderbaumer Straße 39
33602 Bielefeld

Telefon: 0521 144-49 08
E-Mail: piksl [dot] bielefeld [at] bethel [dot] de
Web: https://piksl.net/standorte/bielefeld/

Mein Alltag in Zeiten von der Coronapandemie

Zurzeit herrscht ein Ausnahmezustand. Das hat wohl mittlerweile jeder mitbekommen. Auch bei mir zuhause.

Hier möchte ich einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben

Als die Meldung kam, dass ich zurzeit nicht arbeiten darf, fand ich das etwas doof, aber hatte mich auch auf bisschen ”Urlaub” gefreut. In der ersten Zeit habe ich immer ausgeschlafen und bin entspannt mit frühstücken in den Tag gestartet. Tagsüber habe ich das Nichtstun genossen.

Nach 2 Wochen wurde das Nichtstun langweilig und es fehlte die Tagesstruktur. So habe ich beschlossen, jeden  Tag in der Woche um 7:30 Uhr aufzustehen, um ein bisschen die Struktur wiederherzustellen.

Um 8 Uhr bin ich immer zu einer Nachbarin gegangen um ihren Hund in den Garten zu lassen, da weder Hund noch Frauchen Treppen steigen konnte und ihr Mann arbeiten war. Dort war ich zum Teil bis 2 Stunden und habe mich mit ihr unterhalten und Kaffee getrunken.

Anschließend bin ich wieder nach hause und habe etwas im Haushalt gemacht. Zum Beispiel haben wir im Garten ein großes Loch gegraben für ein InGround-Trampolin, also ein Trampolin, was in den Boden eingelassen wird. Damit waren wir 4 Tage beschäftigt. Während die Familie, bei der ich wohne, arbeiten und die Kinder in der Kita bzw. Schule (Notbetreuung, da meine Gasteltern im Pflegebereich arbeiten) waren, habe ich alleine weiter gearbeitet. Es war sehr anstrengend, tat aber auch gut, etwas geleistet zu haben.

An anderen Tagen habe ich mein Zimmer und meine Schränke komplett aufgeräumt und aussortiert oder die Fenster geputzt. Jetzt seitdem das Wetter so super ist, war ich viel im Garten und habe die Sonne genossen oder war Fahrrad fahren.

Es wird langsam schwierig, Tätigkeiten zu finden, die man noch machen kann. Freunde treffen oder in den Tierpark gehen, fallen ja leider aus. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, dass sich alles wieder normalisiert und man wieder arbeiten gehen darf oder sich mit Freunden treffen kann.

Bleibt gesund und bleibt zuhause!

#stayhome

MH

Hilfe! Das PIKSL Labor ist dicht…

Jetzt hat sich viel verändert. In Bielefeld und in Bethel. Wegen dem Corona-virus. Veranstaltungen wurden abgesagt. Viele Einrichtungen haben nun geschlossen. In der Neuen Schmiede ist nichts mehr los. Auch PIKSL ist betroffen. In Bielefeld. In Düsseldorf. Und in anderen Orten. Überall sind die PIKSL Labore geschlossen.

Es gibt Informationen über den Coronavirus. In Leichter Sprache. Die hat die Regierung geschrieben. Ihr findet sie im Internet. Klickt hier hin. Dann kommt ihr zu den Informationen.

Unser Telefon im PIKSL Büro.

Die letzten Tage klingelte das Telefon im PIKSL Büro Sturm. Immer wieder waren Menschen dran. Sie wollten wissen, ob das PIKSL Labor offen sei. Oder ob es geschlossen ist.

Denn sie hatten im Internet unsere Öffnungszeiten gelesen. Da stand, das Labor sei geöffnet. Leider gibt es dort keine Möglichkeit etwas zu schreiben. Zum Beispiel: Das PIKSL Labor ist bis zum 30. April geschlossen. Wegen dem Corona-virus.

Leider mussten wir den Anrufern immer sagen: das PIKSL Labor ist geschlossen. Bis zum 30. April. Das ist eine Vorsichts-maßnahme.

Das PIKSL Labor ohne Besucher.

Am Montag rief ein PIKSL Besucher an. Er kommt sonst fast jeden Tag. Er vermisst das PIKSL Labor. Und uns Mitarbeiter*innen. Und jetzt weiß er gar nicht, was er machen soll. Zum Glück hat er zuhause Internet. Aber viel lieber möchte er ins PIKSL Labor kommen. Er bat uns um einen Gefallen. Wir sollen ihm sagen, wenn wir wieder öffnen.

Im PIKSL Büro geht es aber inzwischen weiter. Aber vielleicht verändert sich auch etwas. Wenn in Wohn-häusern von Bethel viele Mitarbeiter*innen krank werden. Dann helfen wir dort. Wir sind ganz gespannt.

Passt auf euch auf! Und Hände waschen nicht vergessen.

Euer PIKSL Team.

PIKSL auf dem Kirchentag

In diesem Jahr findet der Kirchentag in Dortmund statt. Von Mittwoch, 19. Juni bis Sonntag 23. Juni ist die gesamte Stadt mit Veranstaltungen erfüllt: Vorträge, Mit-mach-Aktionen und Informationsstände.

Auch das PIKSL Labor ist vertreten. In Zelt 10a neben den Westfalenhallen findet man unseren Stand. Aus Düsseldorf, Bielefeld und Dortmund kommen Mitarbeiter*innen, um über das PIKSL Labor, seine Arbeit und Digitale Teilhabe zu informieren.

Geplant haben wir 3D Brillen zu zeigen, Besucher*innen etwas über Datenschutz zu erzählen und unsere Arbeit im PIKSL Labor vorzustellen. Wir freuen uns auf die vielen Besucher*innen und anregenden Gespräche auf dem Kirchentag.

Informationen erhaltet ihr auf www.kirchentag.de.

Euer PIKSL Team

Petra @ PIKSL in Emmaus

Am Montag war ich mit Jan in der TGA Emmaus. Wir haben wieder einen PIKSL mobil Workshop gemacht. Es waren wieder viele Interessierte Senior*innen dabei.

Bereits vor unserem Termin sprach mich eine Mitarbeiterin der TGA Emmaus an. WIr sprachen darüber, was die Teilnehmer*innen gerne machen möchten. Zum Beispiel, dass wir Kopfhörer und ein Malprogramm mitbringen sollen. So konnten Jan und ich uns gut auf den Termin vorbereiten.

Eine Teilnehmerin berichtete mir dann am Montag, dass sie gerne malt. Sie war dabei sehr aufgeregt. Später zeigte sie mir sogar ihren Arbeitsplatz im Atelier in Emmaus, das sie sich mit einer Künstlerin teilt.
Ich zeigte ihr, wie man auch mit dem Tablet malen kann. Darüber freute sie sich sehr. Als sie sich einmal beim Malen vertan hat, zeigte ich ihr, wie man das Radierwerkzeug benutzen kann. Sie hörte mir dabei aufmerksam zu.

Ich war am Montag sehr aufgeregt. Ich hoffte, dass alles klappt und ich die Senior*innen gut unterstützen kann. Aber auch. weil zwei Mitarbeiter vom Dankort einen Artikel im Ring über PIKSL mobil schreiben wollen . Der Reporter hat mich neugierig über meine Arbeit bei PIKSL befragt. Ich konnte ihm von den vielen Workshops erzählen, die wir bei PIKSL bereits in Antik oder Emmaus gemacht haben und darüber, dass ich das PIKSL Labor gerne unterstütze.

Eure Petra S.