Aktualisierung der Instagram Seite von PIKSL Bielefeld

Liebe Besucher:innen,

Ein kleiner Teil der Instagram-Seite

wie ihr ja bestimmt wisst, findet ihr uns seit Anfang März auch auf Instagram.

Jetzt nach 3 Monaten hat sich einiges bei uns im PIKSL Team Bielefeld getan. Wir haben 4 neue Kolleg:innen und ein Kollege hat unser Team leider verlassen. Deshalb war es an der Zeit unseren Instagram Auftritt anzupassen und zu aktualisieren.

Passend zu der Aktualisierung haben wir auch ein neues, erfrischendes Design umgesetzt.

Die Allgemeinen Beiträge zu PIKSL Bielefeld sind nun in unserem kräftigen „PIKSL-Blau“ gestaltet.

Bei allen Überschriften unserer internen Projekte sind wir nun von einem sehr knalligen orange zu einem sanften Farbverlauf von Blau zu einem hellen Grün-Ton übergegangen. Auch die „PIKSL-Überschriften“ haben wir leicht angepasst, um ein noch einheitlicheres Design zu verwirklichen.

Schaut unbedingt mal auf Instagram unter „piksl_labor_bielefeld“ vorbei, um das neue Design und vor allem unsere neue Kolleg:innen anzuschauen und kennenzulernen. Alle Kolleg:innen stellen sind in der Beschreibung ihres Beitrags einmal vor.

Euer

PIKSL Team

NEU: Das PIKSL Labor ab jetzt wieder mit mehr Sitzplätzen!

Liebe Besucher:innen,

wir haben tolle Neuigkeiten für euch!

Ab sofort ist die „2G-Regel“ im PIKSL Labor Bielefeld aufgehoben.

Da die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert wurden, können wir nun endlich wieder mehr Sitzplätze und auch die „Sofa-Ecke“ im Labor anbieten.

Es gibt jetzt wieder 10 statt 7 Plätze am Computer.

In der „Sofa-Ecke“ können die Besucher:innen Platz nehmen und dort beispielsweise einen Kaffee trinken oder etwas essen. Das Essen an den Plätzen mit Computer ist weiterhin nicht erlaubt.

Selbstverständlich wollen wir das Infektionsrisiko trotz der Lockerungen möglichst gering halten. Deshalb werden wir weiterhin nach jeder Besucher:in den Platz der Person inklusive Tastatur und Maus desinfizieren. Außerdem würden wir uns wünschen, dass alle Besucher:innen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie sich nicht an einem Platz mit Computer oder mit außreichend Abstand in der „Sofa-Ecke“ befinden. Alle Mitarbeiter:innen des PIKSL Labor Bielefeld werden weiterhin ohne Ausnahme eine FFP2-Maske tragen und auch die Trennwände zwischen den Arbeitsplätzen bleiben bestehen.

Wir freuen uns riesig dem Charakter eines offenenTreffpunktes nun wieder näher zu kommen und hoffen auf euren Besuch im PIKSL Labor Bielefeld:)

Euer

PIKSL Team

Unser neues Foto- und Filmstudio

Liebe Besucher:innen,

um die Qualität unserer Videos und Fotos stets zu verbessern, haben wir seit einigen Wochen ein Foto- und Filmstudio.

Ein Einblick in unser Studio

Wir haben uns 3 verschiedene Leinwände angeschafft, die auf- und abgerollt werden können. Die Farbe unseres Hintergrunds zu wechseln, ist somit ohne großen Aufwand möglich. Die graue und weiße Leinwand können als Video-Hintergrund genutzt werden und die grüne Leinwand, um uns in verschiedenste Hintergründe hinein zu bearbeiten. Dafür nimmt man das gewünschte Video vor der grünen Leinwand – dem sogenannten „Green Screen“ – auf und kann dann später in der Bearbeitung das Grün entfernen und durch einen anderen Hintergrund ersetzen. Damit das Ersetzen vernünftig funktioniert, ist viel Beleuchtung nötig und es sollten möglichst wenig Schatten auf der Leinwand entstehen.

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, nutzen wir aktuell zur Ausleuchtung 4 Lampen. Damit wir das, was wir in unseren Videos sagen wollen nicht auswendig lernen müssen, nutzen wir einen Teleprompter, der die Texte in entsprechender Geschwindigkeit anzeigt. 

Bald wird auch ein Video mit „Greenscreen“ auf unserem YouTube Kanal erscheinen – also seid gespannt und schaut immer mal wieder auf unserem Kanal vorbei.

Ihr könnt jetzt auch unten auf die Knöpfe mit entsprechendem Logo klicken, um unseren Facebook-, Instagram-, YouTube-Kanal oder unsere Google-Maps-Seite aufzurufen:)

Euer

PIKSL Team

Kontaktformular:

PIKSL Labor Bielefeld Videodrehs

Liebe Besucher:innen,

wir von PIKSL hatten in letzter Zeit mehrere Video-Dreh-Aufträge, über die wir in diesem Beitrag gerne berichten möchten.

Der erste Dreh, mit dem wir beauftragt wurden, war vom Bewegungs- und Sporttherapeutischen Dienst Bethel. Es sollte ein Video gedreht werden, in dem gezeigt wird, wie man sich auch im Alltag fit halten kann ohne entsprechende Fitnessgeräte zu besitzen. Um sich trotzdem kräftigen zu können, wurden Alltagsgegenstände und das eigene Körpergewicht genutzt. Leider wird das Video nur im Intranet von den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zu sehen sein.

Beim zweiten Video-Dreh wurden wir vom „KIBA.netz“ beauftragt. „KIBA“ steht für „Kompetenzentwicklung für Intensiv Betreute Angebote“.

Wir haben Menschen aus unterschiedlichen Einrichtungen über die persönlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie interviewt. Bei den Interviews ist aufgefallen, dass viele der Anwesenden zwar ähnliche Auswirkungen zu spüren bekommen haben, diese jedoch unterschiedlich schlimm von ihnen wahrgenommen wurden. Wegen der Corona-Maßnahmen konnten alle Interviewten ihre Angehörigen nicht sehen und viele von ihnen nicht zur Arbeit gehen. Dafür hatten sie aber die Möglichkeit, an mehr außen Aktivitäten teilzunehmen.

Es war schön zu sehen, dass die Maßnahmen aktuell nicht mehr so aussichtslos für die Menschen sind und der Alltag langsam etwas zurückkehrt.

Euer

PIKSL Team

Ankündigung: Neue Lenovos im PIKSL Labor

Neuer Lenovo PC

Hallo liebe Besucher:innen des PIKSL Labors,

wir haben große Neuigkeiten zu verkünden! Bald wird es neue Computer von Lenovo im PIKSL Labor geben. Wir werden die alten Windows PCs nach und nach mit den neuen austauschen und freuen uns schon riesig, euch neue Erfahrungen mit modernster Technik bieten zu können. Selbstverständlich stehen wir euch bei Fragen zu den neuen Computern immer zur Verfügung!

Euer

PIKSL Team

NEU: Instagram Profil von PIKSL Bielefeld

Liebe Besucher:innen,

wir haben tolle Neuigkeiten zu verkünden!

Ab dem 07. März 2022 startet ein offizieller Instagram Kanal vom PIKSL Labor Bielefeld.

Dort sind viele grundlegende Informationen zu PIKSL Bielefeld zu finden, alle Mitarbeiter:innen stellen sich vor und wir erklären, was wir neben dem Labordienst noch so machen.

Alles Wissenswerte wird dort gebündelt dargestellt, um Euch einen guten Überblick zu ermöglichen. Regelmäßig kommen dort neue Stories online, um Euch bestmöglich auf unseren Schulungen, Tests von Internetseiten oder auch Tests für das Projekt Smart im Alltag mitzunehmen.

Außerdem werden nun vermehrt Videos auf YouTube hochgeladen, in denen wir neue Produkte auspacken, Apps für Euer Smartphone oder Tablet vorstellen oder auch Produkte zum Thema „Smart Home“ testen.

Falls ihr nicht wisst, wie man Instagram benutzt bzw. wie Instagram aufgebaut ist und wie ihr unseren Kanal finden könnt, werden wir direkt am 10. März um 10 Uhr den ersten Teil und um 14 Uhr den zweiten Teil zu diesem Thema auf YouTube unter „PIKSL Labor Bielefeld“ veröffentlichen. Somit kann jede:r, die/der möchte, sich unseren Kanal anschauen.

Wir finden es toll, Euch nun regelmäßig Inhalte zur Verfügung stellen zu können und würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns auf Instagram folgt, um nichts Neues mehr zu verpassen und immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Ihr findet den Kanal unter: piksl_labor_bielefeld

https://www.instagram.com/piksl_labor_bielefeld/

Euer

PIKSL Team

Veränderte Öffnungszeiten bei PIKSL

PIKSL Labor Bielefeld Foto Inneraum zur Straßenfront

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ab dem 1. September 2021 hat das PIKSL Labor Bielefeld geänderte Öffnungszeiten.

WochentagÖffnungszeiten
Montag15:00 Uhr – 18:00 Uhr
Dienstag15:00 Uhr – 18:00 Uhr
Mittwoch15:00 Uhr – 18:00 Uhr
Donnerstaggeschlossen
Freitag15:00 Uhr – 18:00 Uhr
Samstaggeschlossen

Bitte beachten Sie, dass aufgrund von Veranstaltungen das PIKSL Labor Bielefeld am Mittwoch, 8. September und Mittwoch 15. September 2021 leider zusätzlich geschlossen bleiben muss.

Ihr PIKSL Team aus Bielefeld

Urlaubszeit bei PIKSL

Zeichnung PIKSL Labor geschlossen Innenraum dunkle Computerbildschirme

Liebe Besucherinnen und Besucher,

es ist Urlaubszeit. Und viele Kolleginnen und Kollegen aus dem PIKSL Labor sind nicht da.

Deshalb muss das PIKSL Labor Bielefeld am Freitag, 23. Juli 2021 geschlossen bleiben.

Wir sind am Montag, 26. Juli ab 14 Uhr wieder für Sie da.

Ihr PIKSL Team

PIKSL informiert über Spam

Jeden Tag erhalten wir zahlreiche E-Mails. Die E-Mails kommen von Freunden und Verwandten oder sind für unsere Arbeit wichtig. Inzwischen sind aber viele E-Mails unerwünscht. Dann handelt es sich um Werbung oder Versuche an persönliche Daten zu kommen.

Man spricht dann auch von Spam.

Spam meint im Kern eine Flut von unerwünschten E-Mails. In vielen Fällen haben die Nachrichten einen kommerziellen Hintergrund und sollen zum Kauf eines Produkts animieren. Ein weiterer Typ von Spam-Mails ist die sogenannte Phishing Mail. Diese hat das Ziel Nutzerdaten abzugreifen, um mit diesen persönlichen Schaden anzurichten (Verbreitung von Spam und/oder das Einkaufen). Besonders hinterlistig sind Spam-Mails, welche Viren, Trojaner und andere Schadsoftware auf den Endgeräten von Nutzerinnen und Nutzern hinterlassen. Aber es finden sich auch Formen von Spam-Nachrichten, die rein vulgären Inhalt haben und ausschließlich das Postfach „zumüllen“.

In manchen Fällen wird das Wort Spam auch auf andere Inhalte ausgeweitet: Kommentare unter Nachrichtenbeiträgen, Rezensionen zu Produkten oder Dienstleistungen. Hier verschwimmen die Grenzen zum Themenbereich Fake News. Grundsätzlich ist Spam unerwünschter Nachrichteninhalt.

Im Jahr 2019 waren fast 60% aller täglich verschickten E-Mails weltweit unerwünschte Nachrichten.

Daher ist es enorm wichtig, immer darauf zu achten, was im E-Mail Postfach auftaucht. Ein guter Selbstschutz ist immer wichtig. Nicht immer sind Spam-Mails auch als solche zu erkennnen. Unbekannte Absender, ein ungewöhnlicher Name, komische Betreffs und eine anonyme Ansprache geben Hinweise.

Und auch in Zeiten von Corona gibt es immer neue Formen von Spam-Mails.

Zur Zeit verbringen wir ganz viel Zeit in Videokonferenzen oder Bestellen Dinge des Alltags über das Internet. Daher ist es nichts ungewöhnliches, wenn man Einladungen zu Videokonferenzen oder Hinweise auf bald ankommende Pakete erhält.

Umso wichtiger, immer ganz genau hinzuschauen. Denn das PIKSL Labor Bielefeld hat auch schon solche Spam-Mails mit Einladungen erhalten.

Falsche Konferenz-Einladung

Die Spam-Einladung sieht fast genauso aus, wie eine echte Einladung zu einer Videokonferenz. Doch es gibt einige Hinweise, dass sie nicht echt ist.

Der erste Hinweis befindet sich im ersten Teil der E-Mail. Der Name der Person, die zu dem Termin einlädt, Rea Hector passt nicht zur E-Mail Adresse von Teresa.

Der zweite Hinweis findet sich in dem Link. Die Seite führt zu keiner bekannten Seite für Videokonferenzen.

Der dritte Hinweis findet sich im Betreff: „Ich finde es interessant!“ ist im Zusammenhang mit einer Konferenzeinladung ungewöhnlich.

Falsche E-Mails von Amazon

Auf den ersten Blick sieht diese E-Mail aus, als würde sie von Amazon kommen. Die verwendeten Farben entsprechen denen von Amazon. Auch die Gestaltung der E-Mail erinnert an Benachrichtigungen von Amazon.

Doch bei genauerem Hinschauen entdeckt man Hinweise, die die Fälschung entlarven.

Der Text ist in besonderer Weise geschrieben. Es wird behauptet, eine Zahlung wurde nicht getätigt. Diese Zahlung ist für das Angebot „Amazon Prime“.

Als erstes sollte man sich fragen: Habe ich „Amazon Prime“ überhaupt? Wenn die Antwort „Nein“ lautet, kann man die E-Mail sofort löschen.

Ist die Antwort „Ja“ muss man weiter suchen.

Den ersten Hinweis sieht man in der Ansprache. Es wird kein Name genannt. Statt persönlich, wird man nur mit „Hallo“ angesprochen.

Im zweiten Absatz findet man den nächsten Hinweis. Dort steht: „wird am June, 5 2021 PDT verlängert.“ Es wird das englische Wort für Juni benutzt. Auch das Datum wirkt komisch. In Deutschland wird üblicher Weise zuerst der Tag und dann der Monat genannt. Richtig wäre also: „5. Juni 2021“. Es wirkt also, als hätte jemand einen englischen Text unvollständig ins Deutsche übersetzt. Auch „PDT“ kommt aus dem Englischen. Insbesondere aus Amerika. PDT ist eine Abkürzung. Diese Abkürzung steht für „Pacific Daylight Time“. Übersetzt bedeutet es soviel wie „Pazifische Tageslicht Zeit“.

Formen von Spam

Spam-Mails können ganz unterschiedliche Themen besitzen und doch haben die meisten das Ziel, an Geld zu gelangen.

Der Vorschussbetrug kommt zumeist mit der Behauptung daher, dass ein europäisches Konto benötigt wird, um größere Geldsummen aus dem Vermögen eines Geschäftsmanns oder Prinzen nach Europa zu verschieben. Meistens wird dabei eine lukrative Summe versprochen. Andere Geschichten geben eine Erbschaft oder herrenloses Geld aus unterschlagenem Firmenvermögen vor. Eine Geldforderung taucht meist erst bei einem zweiten oder dritten Kontakt auf. Dabei handelt es sich wahlweise um Anwaltsgebühren, Bestechungsgelder oder andere erfundene Kosten.

Ganz ähnlich ist der Traumjob-Trick. Dabei werden angebliche Kosten für Visa, Einreisegebühren oder Ähnliches erbeten, damit ein hochdotierter Traumjob in der Tourismusbranche oder Ölindustrie angetreten werden kann.

Mit dem Versprechen der großen Liebe erbeten Betrüger*innen Geld von ahnungslosen Menschen, um ein Flugticket oder andere Kosten zu begleichen, die einem persönlichen Treffen im Wege stehen.

Mit der Angst der Menschen vor Strafanzeige spielt Anzeigen-Trick. Er gibt vor, dass der*m E-Mail Empfänger*in ein Gerichtsverfahren bevorsteht, das man nur unter Zahlung von Bußgeldern abwenden kann. Hierfür sei es nötig, eine angehängte Datei zu öffnen. Geschieht dies, landet umgehend Schadsoftware auf dem Gerät der*s Empfängerin*s.

Bei der Mitleidsmasche wird Geld für notleidende Menschen erbeten.

Eine Form des Spam ohne finanzielle Hintergründe stellt der Hoax dar. Er ist eine Falschmeldung oder ein Scherz, der Nutzer*innen dazu bewegen soll, diese Nachrichten an andere Personen weiterzuleiten. Diese auch als Kettenbrief benannte Form steht in engem thematischen Zusammenhang zu Fake News.

So lässt sich Spam verhindern

Zuerst ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Selbst, wenn die E-Mail auffordert, sofort zu handelt.

Der beste Schutz ist, niemals in einer E-Mail mit dem Finger auf einen Link zu tippen oder mit der Maus darauf zu klicken. Handelt es sich um eine gefälschte E-Mail, kann das schnell auf eine gefälschte Internetseite führen. Es ist oft schwer gefälschte Internetseiten von Echten zu unterscheiden.

Wird in einer E-Mail behauptet, dass ein Konto gesperrt wurde. Oder wird behauptet, dass ein Paket nur nach Bezahlung zugestellt wird, dann ist es ratsam, die E-Mail zu schließen und im Internet-Browser die Adresse der Seite direkt einzutippen.

Um Spam Mails und ihre Folgen von sich fern zu halten, sind eine große Portion Aufmerksamkeit und ein kritischer Blick wichtig. Nicht immer ist Spam auch als solcher zu erkennen.

Auch E-Mails von vermeintlich bekannten Absendern können Spam sein. Denn die Absende-Adresse lässt sich sehr leicht fälschen. Daher muss der geschriebene Text genau betrachtet werden.

Finden sich in E-Mails aus zweifelhafter Quelle Links oder Anhänge, sollte man davon Abstand nehmen, diesen Links zu folgen oder die Anhänge zu öffnen. Durch sie kann Schadsoftware auf das eigene Gerät gelangen oder man gelangt zu gefälschten Seiten von Bankdienstleistern, Onlinehändlern oder anderen Seiten, die eine Authentizität vorgaukeln, um an Zugangsdaten zu gelangen. Zudem können Angreifer*innen über einen präparierten Internetlink ermitteln, ob eine spezifische E-Mail Adresse noch in Gebrauch ist.

Zugleich sollte nicht auf Spam-Nachrichten geantwortet werden, da auch hier zum Beispiel Angreifer*innen erfahren, ob eine Adresse aktiv ist.

Der effektivste Schutz ist eine E-Mail-Adresse, die nur wenige Personen kennen. Sie können keine unerwünschten E-Mails bekommen, wenn nur ausgewählte und vertrauensvolle Personen die eigene E-Mail-Adresse kennen. Zugleich ist es ratsam für unterschiedliche Tätigkeiten stets andere Adressen zu verwenden. So ist es zum Beispiel ratsam eine Adresse für berufliche Zwecke zu gebrauchen (Bewerbungen o.Ä.), eine private Adresse, um mit Freunden und Familie zu Korrespondieren, wieder eine andere für den Online-Einkauf (besser ist sogar für jede Einkaufsseite eine andere zu gebrauchen) und eine E-Mail-Adresse für Diskussionsforen und ähnliche Dienste.

Damit Betrüger*innen eine E-Mail-Adresse nicht erraten oder zufällig erstellen sind Zahlen und Sonderzeichen in der Adresse hilfreich.

Wenn nichts mehr geht, hilft nur noch ein Wechsel der E-Mail Adresse. Dies sollte das letzte Mittel sein, da hiermit oft ein enormer Aufwand verbunden ist, denn diese Änderung muss auch bei allen Kontakten bekannt sein und auf allen Plattformen geändert werden, bei denen diese E-Mail Verwendung fand.

Merkmale an denen Spam Mails erkennbar sind:

  • Unbekannte Absender-Adresse
  • Ungewöhnlicher Absendername
  • Merkwürdiger Betreff oder Inhalt
  • Anonyme Ansprache
  • Weblinks oder anklickbare Bilder im E-Mail-Text
  • Viele Grammatik- und Rechtschreibfehler
  • Zip-, Word- oder Excel-Dateien im Anhang

Daher bekommen Spam-Versender Ihre Adresse

Spam-Versender erhalten die E-Mail Adressen auf unterschiedliche Wege. Zum einen durchsuchen automatische Programme Internetseiten nach vorhandenen Adressen und zum anderen werden Adressen erraten, indem sie aus häufig vorkommenden Domainnamen und Begriffen oder Namen zusammengesetzt werden.

Ein weiterer Weg besteht über vermeintliche Gewinnspiele. Der kommerzielle Handel mit E-Mail Adressen hat in den letzten Jahren ebenso zugenommen, wie der illegale Handel mit von infizierten Systemen gestohlenen Adressen.

Fake-Shops

Eine große Gefahr geht von gefälschten Internetseiten aus. Dies betrifft nicht alleine Seiten, die das Ziel haben durch Phishing an Zugangsdaten zu gelangen, sondern auch gefälschte Online-Einkaufsseiten. Zusätzlich sind unseriöse Seiten ein Ort an denen Fake News verbreitet werden.

Nach dem Telemediengesetz sind alle Anbieter von Dienstleistungen oder Produkten gegen Entgelt in Deutschland dazu verpflichtet ein Impressum anzugeben. Fehlt dieses und / oder sind angegebene Postadressen nicht zuzuordnen, bzw. liegen im europäischen Ausland, kann dies unter Umständen ein Anzeichen für eine unseriöse Internetseite sein.

Ebenso sind fehlende Kontaktmöglichkeiten über E-Mail Adresse, Formularfelder oder Telefonnummer ein Hinweis auf fehlende Seriosität. Allerdings ist die Angabe von Kontaktmöglichkeiten noch kein hinreichendes Kriterium, denn die Seitenbetreiber müssen darüber auch erreichbar sein.

Sind Kontakt-E-Mail Adressen und Domain im Ausland registriert, muss dies nicht problematisch sein. Es ist allerdings schwierig Reklamationsansprüche im europäischen Ausland durchzusetzen. Wurde die Domain in einem nicht-westlichen Land registriert und ist die Kontakt-Email bei einem Freemail-Anbieter registriert, könnte dies auf eine nicht seriöse Geschäftspraxis hindeuten.

Gravierende Rechtschreib- und Grammatikfehler sind ein sicheres Zeichen für eine unseriöse Webseite. Gleiches gilt für fehlende Geschäftsbedingungen (AGBs), eine ungeschützte Datenübertragung (http:// statt https://), eine unübersichtliche Navigation und das Locken von Kunden mit Gewinnspielen. Wird zudem noch als einzige Bezahlart die „Vorauskasse“ angeboten, sollte man gänzlich von dieser Seite Abstand nehmen.

Digitaltag 2021

PIKSL bewegt (-;

Die Digitalisierung hat auch unsere Haushaltsgeräte erfasst. Nun müssen wir nicht mehr selbst zum Besen und Wischmob greifen, sondern können Roboter zu Hilfe nehmen. In einem kleinen Video stellen PIKSL und das Projekt Smart im Alltag ein solches Gerät vor. Wir packen es aus, schauen uns gemeinsam die Funktionen und Möglichkeiten an.

Am Digitaltag, Freitag, 18. Juni können alle Interessierte das Gerät vor Ort im PIKSL Labor Bielefeld in Aktion erleben und selbst ausprobieren.

[Der Zugang zum Ort der Aktion ist vorbehaltlich der zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Corona-Vorgaben möglich. Alternative Angebote werden im Schließungsfalle online gezeigt.]

Freitag, 18. Juni 15:00-18:00 Uhr

Format: Weitere Mitmach- und Erklärformate

Kategorie: Kultur & Medien

Das PIKSL Labor

Das PIKSL Labor Bielefeld ist eine offene und inklusive Begegnungsstätte zum Thema Digitale Teilhabe. Menschen aus der Ortschaft Bethel und Bürger*innen aus Bielefeld vermögen dort moderne Kommunikations- und Informationstechnologien kennenlernen, nutzen und im Umgang mit digitalen Medien voneinander lernen. Außerdem werden gemeinsam Ideen und Lösungen bei Problemen im Umgang mit digitalen Medien entwickelt.

Das PIKSL Labor Bielefeld verfügt über insgesamt 10 Computer-Arbeitsplätze und diverse mobile Endgeräte (Tablets), um z. B. im Internet zu recherchieren, eine Email zu schreiben oder andere Angebote des Internets zu nutzen. Neben diesem offenen Treff gibt es auch einzelne spezielle Medienbildungsangebote, wie PC-Einsteigerkurse  Smartphone-Kurse oder Workshops zu Sicherheitsthemen und Medienproduktion.

Das PIKSL Labor engagiert sich für einen Abbau von Barrieren im Internet. Dazu Testen wir Webseiten auf Barrierefreiheit nach BITV-Test/WCAG Standards, sowie auf Usability durch Menschen mit Beeinträchtigungen.

Das Projekt „Smart im Alltag“ ist Teil des PIKSL Labors Bielefeld und beschäftigt sich mit intelligenten, sogenannten smarten Geräten. Diese Geräte können über Sprache, dem Smartphone oder durch Gesten gesteuert werden. Im Projekt testen Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen, ob und welche smarten Geräte eine Unterstützung im Haushalt, in der Freizeit oder bei der Arbeit sein können.

So kann z. B. die Haushaltsführung durch digitale Küchengeräte, die Reinigung des Zimmers durch Saug- und Wischroboter und die Gesundheit durch den Einsatz von Fitnesstrackern und Körperanalysewaagen unterstützt werden.

Besonders berücksichtigt wird dabei die Bedienungs- und Nutzerfreundlichkeit der Geräte und ihrer Apps.