Mein Arbeitstag

Herzlich willkommen!

Ich bin jetzt seit einem Jahr in der Cafeteria im Berufsbildungswerk Bethel tätig.

Am Anfang war es sehr schwierig mit der neuen Situation umzugehen und mich an die neue Arbeitsstelle zu gewöhnen. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich die Arbeit in der Spülküche und an der Essensausgabe auch mit nur einer Hand hinbekomme.

Im Laufe der Zeit bin ich flexibler geworden. Während meines Praktikums habe ich mir Zeit gelassen, um alles lernen zu können. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass ich mit nur einer Hand die Arbeit in der Spülküche gut schaffe.

Auch mit meinen Kolleg*innen kann ich gut zusammenarbeiten. Das schönste ist aber, dass ich ein Lob von meinem Chef bekommen habe, wie gut ich das alles hinbekomme.

Heute war ein sehr schöner Tag, mit allen zusammenarbeiten. Es ging alles ratzfatz. Ohne uns absprechen zu müssen, haben wir alle Aufgaben erledigt. Und wir hatten riesig Spaß bei der Arbeit. Obwohl wir nur zu dritt waren, konnten wir alles schaffen, weil wir gut zusammengehalten haben.

Besteck einwickeln

Besteck in Servierten einrollen.

Jeden Morgen, nach meinem Frühstück hole ich mir den Rollwagen aus dem Ausgabebereich. Auf dem Rollwagen liegt ein Besteckkasten mit Messern, Gabeln und Löffeln. Ich suche mir einen bequemen Platz und fange an jeweils einen Bestecksatz in eine Servierte einzurollen und beiseite zu legen. Dann liegen sie für die Essensausgabe griffbereit, um sie auf die Tabletts zu verteilen, wenn die Besucher*innen zum Essen kommen.

Anschließend schaute ich heute auf den Essensplan. Dort stand, dass Erdbeerquark geplant war. Hierzu brauchen wir haufenweise Schälchen, einige Tabletts, einen großen Löffel und einen Teewagen. Den Teewagen hole ich mir aus der Küche der Azubis. Es ist wichtig, dass er vorbereitet ist, bevor der Essenswagen kommt.

Schälchenstapel.

Aus einem Schrank hole ich Nachtischschälchen und verteile sie auf die Tabletts, die ich dann auf dem Teewagen lagere.

Manchmal wird es aber zu viel Arbeit, wenn auch noch Salat geplant ist. Dann bekomme ich Unterstützung von meinen Kolleg*innen.

Heute hat ein Kollege den Nachtisch vorbereitet.

Der Essenswagen kommt

Heute kam unser Essenswagen pünktlich um elf Uhr. Das war erstaunlich, denn manchmal ist er erst um viertel nach da. Dann kommen wir ins tüddeln. Denn der Nachtisch muss ja noch vorbereitet werden. Um zwölf Uhr kommen schließlich die ersten Gäste. Dann muss ja alles fertig sein.

Aber heute hatten wir ausreichend Zeit.

Unser Chef hilft uns dabei die Behältnisse mit dem Essen in die Wärmewagen an der Essensausgabe zu sortieren.

Hauptsache, die richtige Temperatur ist eingestellt.

Die Wärmewagen hatten meine Kolleg*innen bereits um 10 Uhr vorbereitet. In jedes Fach kommt etwas Wasser und muss vorgeheizt werden, damit das Essen auch warm bleibt.

Arbeit in der Spülküche

Mein Chef hat mich heute mit einem Kollegen in die Spülküche geschickt. Gemeinsam haben wir die Rollwagen mit dem dreckigen Geschirr in die Küche geschoben. Vor dem Spülen mussten wir noch die Essensreste in den Müll werfen.

Besteck in Körbe einräumen, vorspülen und ab in die Maschine.

Mein Kollege legte dann das Geschirr in die Spülkörbe und wusch es vor.

Deckel schließen und Knopf drücken.

Die vollen Körbe hat er dann unter die Spülmaschine geschoben, den großen Deckel geschlossen und die Maschine gestartet.

Das Licht leuchtet Grün: Die Maschine ist fertig.

Sobald das Licht grün leuchtete, konnte ich den Deckel heben und den Korb mit dem sauberen Geschirr herausziehen. Meistens ist das Geschirr dann noch sehr heiß und auch heute musste ich etwas warten.

Die letzten Wassertropfen abwischen.

Sobald es etwas kühler war, konnte ich es rausholen, abtrocknen und zurück in den Schrank räumen.

Die Arbeit klappte heute reibungslos und wir konnten sogar ein bisschen Unsinn machen. SPASS!

Essensausgabe

Manchmal bin ich auch bei der Essensausgabe eingesetzt. Das macht mir besonders viel Spaß. Letzte Woche habe ich Tabletts ausgeteilt. Ich bereite für jeden Gast ein Tablett vor. Auf dieses lege ich dann ein Besteckset und eine Portion Nachtisch oder Salat. Manchmal auch alles gleichzeitig. Denn manchmal ist der Ansturm groß. Dann müssen wir etwas schneller sein.

Die Tabletts müssen vorbereitet werden.

Für jeden Gast füllt mein Kollege das gewünschte Essen auf einen Teller und reicht mir diesen anschließend an. Ich stelle ihn dann auf das vorbereitete Tablett und reiche es dem Gast mit den Worten “Guten Appetit” über den Thresen.

Mein Chef ist super. Er unterstützt uns sehr. Manchmal, besonders wenns brennt, hilft er uns auch in der Spülküche und nachmittags ist er beim Abbauen stets zur Stelle. Auf ihn ist immer verlass. Ein sehr toller Chef.

Einmal in der Woche, am Freitag gibt es in der Cafeteria Brunch. Dann denkt sich unser Chef immer etwas besonderes aus und kocht es. Letztens gab es Tzatziki. Unser zweiter Chef hat ihn unterstützt. Ich weiß schon gar nicht mehr, was es dazu gab. Ich glaube, Kartoffeln. Aber egal, es war lecker.

Also, es war eine gute Entscheidung, die Stelle im Berufsbildungswerk anzunehmen. Auch wenn es manchmal schwere Situationen gibt, gefällt mir die Arbeit sehr gut. Oft geht die Arbeit gut von der Hand und wir können mit dem Chef viel Lachen. Hier bleibe ich.

Erster Tag im PIKSL Labor

Ich bin Paul Lukas Tölke,19 Jahr alt und habe vor kurzem mein Informatik-Fachabitur absolviert. Gerne möchte ich später weiter in diesem Bereich arbeiten. Mein Wunsch ist, eine entsprechende Ausbildung zu machen. Dazu habe ich mich auf dem „Tag der Ausbildung“ in Bethel informiert und bin dadurch auf des Betheljahr gestoßen. Dies empfand ich als eine persönlich und gesellschaftlich gewinnbringende Tätigkeit bis zum Beginn meiner Ausbildung. Seit dem 01.09.2020 mache ich mein Betheljahr im PIKSL Labor Bielefeld. Aber was mache ich hier eigentlich?

Das PIKSL Labor ist ein Offener Treff zur Digitalen Teilhabe. Hier können Menschen aus dem Stadtteil Bethel Computer und Internet kostenfrei benutzen und erhalten Unterstützung bei Problemen oder Fragen. An meinem ersten Tag im PIKSL Labor Bielefeld, kamen nach dem Aufschließen des Labors und Hochfahren der Rechner schon die ersten Besucher*innen ins Labor. Ich stellte fest, dass die meisten Besucher*innen selbständig an den PCs arbeiten und kaum noch Unterstützung benötigen. Dennoch kam es an den Windowsrechnern zu Problemen beim Drucken, bei denen der Mitarbeiter, welcher mich einarbeitete, helfen musste. Als ein weiterer Besucher hereinkam und über sein Smartphone drucken wollte, war besagter Mitarbeiter bereits wieder mit anderen Fragen beschäftigt Somit musste ich ran und ich dachte mir: „vielleicht kannst Du ja solange versuchen das Dokument zu drucken, bis der Mitarbeiter fertig ist und das übernehmen kann“. Doch als ich dem Besucher vorschlug den „Drucken“-Knopf zu drücken, funktionierte dies einfach so, ohne irgendetwas Anderes machen zu müssen. Das war ein gutes Gefühl, Etwas auf Anhieb hinzubekommen.

Das PIKSL Labor Bielefeld ist geschlossen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

es ist Urlaubszeit. Viele PIKSL Mitarbeiter*innen machen Urlaub. Manche PIKSL Mitarbeiter*innen sind krank.

Deshalb bleibt das PIKSL Labor Bielefeld von Montag, 24. August bis Freitag 28. August 2020 geschlossen.

Wir sind am Montag, 31. August 2020
ab 14:00 Uhr wieder für Euch da.

Euer PIKSL Team

Ihr habt andere Fragen?

Dann ruft uns an: 0521 / 144-4920
Oder schreibt uns eine E-Mail: piksl.bielefeld(a)bethel.de

Gute Nachrichten für alle PIKSLaner!!!

Das PIKSL Labor öffnet wieder seine Pforten.

Corona ist zwar noch nicht vorbei. Doch wegen der Lockerungen in fast ganz Deutschland darf nun auch das PIKSL Labor Bielefeld unter speziellen Auflagen wieder öffnen.

Zuallererst dürfen nur noch Maximal 6 Personen zeitgleich ins Labor kommen. Diese 6 Personen dürfen nur noch 2 Stunden im Labor sitzen und müssen die ganze Zeit über Mund-Nase-Schutz tragen.

An diesen Markierungen sollen die Menschen auf Einlass warten.

Nach den Eingang gibt es die Möglichkeit sich seine Hände zu Desinfizieren.

Von einem Mitarbeiter wird man dann zu einen Computerplatz geleitet.

Die Plauderecke gibt es erstmal nicht mehr. Kaffee und andere Getränke auch nicht.

Das sitzen ohne einen Computerplatz ist auch nicht erwünscht.

Das umherlaufen ohne Begründung ist auch nicht erwünscht.

Es gibt Laufwege für den Toiletten gang.

Es gibt einen Mitarbeiterbereich wo nur der Mitarbeiter für das Servicefenster hineindarf.

Alle fragen oder Probleme mit dem Smartphone werden am Servicefenster “PIKSL hilft am Fenster” gelöst.

Wir vom PIKSL Team freuen uns sehr auf euch. Und wir hoffen das ihr euch auch freut das wir wieder da sind.

Liebe Grüße das PIKSL Team aus Bielefeld!!!

PIKSL ist wieder da!

Die letzten Wochen waren lang. Wir haben viel gearbeitet. Gemeinsam haben wir das PIKSL Labor Bielefeld vorbereitst. Damit wir wieder öffnen können.

Wir mussten die Tische umstellen. Damit die Hygiene-vorschriften eingehalten werden. Und wir mussten ein Konzept schreiben. Darin steht, was wir tun müssen. Und es stehen Regeln drin. Die sagen: was wir tun dürfen. Und was wir nicht tun dürfen. Dann sind die Hygiene-vorschriften eingehalten.

Viele haben uns angerufen. Oder am Labor geklingelt. Ihr alle wolltet wissen: Wann macht das PIKSL Labor Bielefeld wieder auf?

Jetzt ist es soweit.

Wir machen am Montag 8. Juni 2020 ab 14 Uhr wieder auf.

Dann könnt ihr wieder ins PIKSL Labor kommen.

Aber es gibt einige Regeln:

  • Jeder braucht eine Maske.
  • Jeder muss sich die Hände desinfizieren.
  • Es dürfen nur sechs Personen im Labor sein.
  • Ihr müsst Abstand halten. Zu anderen Menschen. Mindestens 1,5 Meter.
  • Es gibt zwei Schichten:
    • Ihr könnt von 14:00 Uhr bis 16:15 Uhr im Labor sein
    • Oder von 16:30 Uhr bis 18:45 Uhr.

Alle weiteren Regeln und Hinweise erfahrt ihr im Labor.

Weil das viele Regeln sind. Und nur wenige Menschen in das Labor dürfen, gibt es jetzt “PIKSL hilft am Fenster”. An einem Fenster des Labors könnt ihr eure Fragen stellen. Und ihr bekommt Hilfe. Zum Beispiel: Wenn etwas mit eurem Smartphone nicht funktioniert.

Kommt vorbei. Wir freuen uns auf euch.

Bleibt gesund!
Euer PIKSL Team aus Bielefeld

Frau Sadra plaudert 11. Mai 2020

Frau Sadra plaudert 11. Mai 2020

Endlich wieder arbeiten.
Die erste Woche ist vorbei.

Aber Montag war das wirklich spookie,
weil alles anders gestanden hat.

Und es gibt besondere Regeln.
An die müssen wir uns halten.
Das ist sehr ungewohnt.
Wir müssen Abstand halten.
Wir müssen uns an die Pfeile auf dem Boden halten.
In der Spülküche gibt es aber keine Pfeile.
Da müssen wir selbst auf Abstand achten.

Diese Woche waren nicht so viele Menschen in der Cafeteria.
Morgens gibt es immer Brötchen.
Diesmal müssen wir die Brötchen ausgeben.
Eine Selbstbedienung ist nicht möglich.

Diese Woche habe ich das auch gemacht.
Da musste ich sogar Geld annehmen.
Aber ich brauchte dann immer Hilfe
Denn ich habe es nicht so mit Zahlen und Rechnen.

Freitags gibt es immer einen Brunch.
Unser Chef überlegt sich dann immer etwas.
Und kocht etwas Warmes.
Heute gab es Rührei.

Mittags gibt es immer warmes Essen.

In dieser Woche hat mein Chef gekocht.
Das war etwas Besonderes.
Sonst wird das Essen geliefert.

Es war noch etwas komisch für mich.
Ich hoffe das wird in der nächsten Woche besser.
Ich möchte auch wieder die Essensausgabe machen.
Darauf freue ich mich schon.

Und in der nächsten Woche kommen auch die Azubis wieder.
Ich freue mich sehr!

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